Schlosskonzerte – Das Klassikfestival in Königs Wusterhausen

Internationale Stars der Klassikszene und virtuose Newcomer begeistern bei den Schlosskonzerten – dem Klassikfestival in Königs Wusterhausen.

 

Erleben Sie unter der künstlerischen Leitung der Pianistin Gerlint Böttcher alljährlich Klassik mit höchstem künstlerischem Anspruch, ein facettenreiches Festivalprogramm und eine sehr persönliche Atmosphäre.
Die historische Anlage am südlichen Berliner Stadtrand aus Schloss mit Schlosspark und Kavalierhäusern sowie der Kreuzkirche bildet dafür die stimmungsvolle Kulisse.

Lesen Sie die Pressemitteilungen unserer Schlosskonzerte

Konzertrezensionen, Vorankündigungen, Interviews, Rundfunksendungen, Trailer zu den Konzerten – die Schlosskonzerte sind in den Medien präsent. Unsere Medienpartner, Print-, TV- und Onlinemedien begleiten die Schlosskonzerte und bescheinigen dem Festival seine hohe fachliche Qualität.

Zwei restlos ausverkaufte Sonderkonzerte der Reihe „Schlosskonzerte Königs Wusterhausen“ fanden am Samstagnachmittag und –abend im großen Saal der Fachh...

„Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.“ (Wilhelm Busch)...

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Schlosskonzerte  – Unser aktuelles Programm

Die Schlosskonzerte sind Schauplatz großartiger Konzerte. Spannend konzipierte, facettenreiche Programme versprechen ganz neue Hörerlebnisse auch in unkonventionellen Besetzungen. Das denkmalgeschützte Areal mit Schloss, Kavalierhäusern und Kreuzkirche bildet den malerischen Rahmen für die künstlerischen Ereignisse.

 

Lassen Sie sich verzaubern!

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Wie groß die Klangfülle und Farbenpracht zweier zusammenspielender Violinen sein kann und wie sich die Klangideale der Komponisten und Hörer im Laufe der Jah...

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Galerien, Musikalben & Videos

Möchten Sie unvergessliche Konzerte nacherleben? Blättern Sie in den umfangreichen Galerien jedes unserer Konzerte, und sehen Sie ausgewählte Konzertvideos. Ein Geschenk-Tipp sind unsere beiden Schlosskonzerte-CDs: Live mitgeschnitten unter idealen akustischen Bedingungen in der Kreuzkirche Königs Wusterhausen dokumentieren sie das hohe künstlerische Niveau des Festivals. Ob Orchester-, Vokal- oder Kammermusik – holen Sie sich Konzertabende mit vielen unserer internationalen Künstler in Ihr Wohnzimmer!

Herausragende junge Künstler

Besonderes Anliegen war und ist den Schlosskonzerten die Förderung des herausragenden musikalischen Nachwuchses: Ausgewählte Preisträger und Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs konzertieren bei den Schlosskonzerten. Einige heute in aller Welt bekannte Künstler bestanden ihre ersten Feuerproben auf der Bühne des Klassikfestivals.
Durch eine Kooperation mit dem Deutschen Musikrat waren zum Beispiel Simon Höfele (Trompete) und Bettina und Robert Aust (Klarinette und Klavier) Gäste des Klassikfestivals.
Schlosskonzerte 2019

Das Duo Berlin mit Milena Wilke und Dorothea Stepp, Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, beim Kavalierhauskonzert.

Gerlint Böttcher, Sorin Creciun und DoubleBeats – Eröffnungskonzert

Schlosskonzerte 2016

 

Seit Beginn der Konzertreihe eröffnet Gerlint Böttcher die Saison am Klavier, hier 2016 mit DoubleBeats (Ni Fan und Lukas Böhm, Percussion) und Sorin Creciun (Klavier).

Amarcord

Schlosskonzerte 2017

 

Amarcord beschloss mit einem fulminanten Konzert das Festival 2017.

Eröffnungskonzert mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim

Schlosskonzerte 2018

 

Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, das „orchestra in residence“, ist unter der Leitung von Timo Handschuh bejubelter Gast bei den Schlosskonzerten.

Die Künstler der Schlosskonzerte

International gefeierte Musiker und ganz junge Künstler, die am Beginn einer vielversprechenden Karriere stehen, Solisten, Ensembles, Kammerorchester – die Liste der Schlosskonzerte-Künstler ist mittlerweile bunt und vielfältig.

Schlosskonzerte unterstützen Restaurierung

Der Soldatenkönig pflegte in höherem Alter eine besondere Passion: Er malte Ölbilder, fast jeden Tag eins. 41 von ihnen sind in der Offiziersgalerie des Schlosses zu sehen. Ein noch im Besitz der Familie von Rohr befindliches Gemälde fehlte dort aber und sollte nach seiner Restaurierung wieder den Weg zurück ins Schloss finden, um die Sammlung zu komplettieren.

 

Gemeinsam mit der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten veranstalteten die Schlosskonzerte Königs Wusterhausen im Jahr 2016 mit Gerlint Böttcher am Klavier ein ausverkauftes Benefizkonzert zu Gunsten der Restaurierung des Gemäldes „Kapitän von Rohr“. Mit dem Erlös konnte ein Beitrag zur Wiederherstellung und Rückführung des Bildes geleistet werden. Bereits ein Jahr später kehrte es in altem Glanz wieder in die Offiziersgalerie zurück.

 

Zu jedem Konzert werden Schlossführungen angeboten, um den Besuchern Leben und Wirken des Soldatenkönigs nahezubringen. Dabei können dieses und andere von ihm handgemalte Bilder besichtigt werden.

Mányoki, Adám: Kapitän Philipp Joachim von Rohr (11.4.1669 – 23.6.1711), GK I 4078 / Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Daniel Lindner

Kulturradio vom rbb, Medienpartner der Schlosskonzerte

„Musikszene Brandenburg“ macht jeden zweiten Freitag auf die aktuelle und die historische Musikkultur Brandenburgs neugierig. Das Frankfurter Staatsorchester, die Kammerakademie Potsdam und der Choriner Musiksommer – sie alle waren schon zu Gast in den altehrwürdigen Studios.
Aus Anlass des fünften Festivals wurde Gerlint Böttcher, Pianistin und Leiterin der Schlosskonzerte Königs Wusterhausen, ins rbb – Studio eingeladen. In dem einstündigen Gespräch mit Imke Griebsch erfuhren die Zuhörer viel Interessantes und Spannendes über das Klassikfestival.

Musikalben der Schlosskonzerte

Die Kreuzkirche in Königs Wusterhausen ist bekannt für ihre hervorragende Akustik. Mehrere Orchester- und Kammermusikkonzerte wurden live bei den Konzerten mitgeschnitten und dokumentieren die hohe künstlerische Qualität der Konzerte. Daraus entstanden zwei CDs, die beim Label GLS Studios erschienen sind. Beide Musikalben sind auch im Fachhandel sowie bei unseren Konzerten erhältlich. Sie sind Erinnerungen an wunderbare Konzerte und auch ein schönes Königs Wusterhausener Geschenk.

 

Auf beiden Musikalben sind Aufnahmen folgender Künstler: Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim / Leitung: Timo Handschuh; Gerlint Böttcher, Klavier; Danjulo Ishizaka, Violoncello; Severin von Eckardstein, Klavier; Vokalensemble „Singer Pur“; german hornsound; Bassiona Amorosa

Kulturpatenschaften bei den Schlosskonzerten

In Zusammenarbeit mit dem Sponsor BER bieten die Schlosskonzerte kostenlose Besuche jeweils eines ausgewählten Konzerts für die Schüler der Region an.

Ein Highlight dieses Konzerts ist „Meets the artists“ – ein exklusives Zusammentreffen der Schüler mit den Musikern. Die Schüler können in der Konzertpause hinter die Kulissen blicken, Instrumente ausprobieren und die Musiker fragen, was sie schon immer fragen wollten.

Sponsoren der Schlosskonzerte

Ein Klassikfestival wie die Schlosskonzerte kann sich nur entwickeln, wenn es von der Region getragen wird.
Unsere Förderer, Sponsoren und Spender sind wichtige Säulen des Festivals und garantieren durch mehrjährige Partnerschaft Planungssicherheit. Ihnen allen danken wir für ihre Unterstützung.
Sponsoren befinden sich in bester Gesellschaft, als Beispiel seien hier der Flughafen Berlin – Brandenburg BER, der Energieversorger e.dis und die Stiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse genannt.

Bietet ein unvergleichliches Ambiente – das Schloss Königs Wusterhausen

„Drüben, an der anderen Seite der Straße zog sich einer der Kavalierflügel des Schlosses entlang. Er war ganz in weissen und roten Rosen geborgen und seine Oberfenster geöffnet; Licht und Musik drangen hell und einladend zu mir herüber.“ So beschrieb der große märkische Dichter Theodor Fontane in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ seine eindrückliche Begegnung mit dem Schloss Königs Wusterhausen und den angrenzenden Kavalierhäusern. Ebendieser reizvolle Ort hat ihn dereinst verzaubert, und er verzaubert noch heute.

 

Die ganz besondere Aura dieses Areals, der romantische Schlosspark im Renaissancestil sowie die naheliegende Kreuzkirche verströmen eine Stimmung, der man sich kaum entziehen kann. Denn es ist ein Ort mit recht wechselvoller Geschichte:

Ursprünglich war das Schloss eine mittelalterliche Wasserburg, die auch als Unterschlupf für wenig geistreiche Raubritter diente, die in der Gegend ihr Unwesen trieben. Später im Besitz Adliger, darunter die Schenken zu Landsberg. Diese machten aus der Burg in der Renaissance ein „festes Haus“, eine Verbindung aus Burg und Schloss, die bis heute erhaltene Gebäudeform.

 

Seit 1682 im Besitz der Hohenzollern, bekam Kronprinz Friedrich Wilhelm I., der spätere „Soldatenkönig“ 1689 Schloss und Anwesen von seinen Eltern geschenkt. Da der Monarch der Jagd sehr zugetan war, ließ er das Schloss zum Jagdschloss umbauen und weihte es 1718 ein. Ihm zu Ehren wurde Wusterhausen im selben Jahr in Königs Wusterhausen umbenannt. Der König mochte das Verschwenderische der Berliner Residenzen gar nicht, entfloh nur zu gerne der Hektik und den Regierungsgeschäften Berlins und wohnte regelmäßig mehrere Monate des Jahres mit seiner ganzen Familie im verhältnismäßig einfach eingerichteten Wusterhausener Schloss. Hier veranstaltete er königliche Jagdvergnügen und hielt sein legendäres Tabakskollegium ab. Dabei lud er hochgestellte Personen, Adlige und Freunde ins Schloss, wo sie dann gemeinsam an einer großen Tafel saßen, über Politik redeten, lästerten und derbe Späße machten.

Dazu schenkte Friedrich Wilhelm I. höchstpersönlich das selbstgebraute Bier ein. Ein mit Münzen beschlagenes Fass, aus dem das Bier dafür floss, steht heute noch im Schlossmuseum.

 

Seine Gäste logierten derweil in den Anfang des 18. Jahrhunderts erbauten Kavalierhäusern, die den Ehrenhof des Schlosses flankieren.

 

Aber der Regent gab sich nicht nur dem Vergnügen hin. Von hier aus begann er Verwaltung, Militär und Wirtschaft zu reformieren, führte die Schulpflicht ein und regierte sein eigenes Regiment, seine in die Geschichte eingegangenen geliebten „Langen Kerls“.

Hier unterschrieb er aber auch das Todesurteil von Hans Hermann von Katte, dem Freund des Kronprinzen Friedrich II., der später „Friedrich der Große“ wurde, nachdem die geplante Flucht beider nach England vereitelt wurde. Das hatte auch Auswirkungen auf das Schloss.

Denn nach dem Tod des Soldatenkönigs 1740 fiel das Schloss Königs Wusterhausen in einen gut hundertjährigen Dornröschenschlaf, denn Friedrich der Große wollte mit diesem Ort nichts zu tun haben, der ihn an seine unglückliche Kindheit und den verhassten Vater erinnerte.

 

Erst unter Friedrich Wilhelm II. kam wieder Leben ins Schloss. Es wurde instandgesetzt und ab 1863 fanden wieder königliche Jagden statt, die endgültig letzte 1913.

Nach wechselnden Nutzungen als Museum, Lazarett und Verwaltung wurde es Anfang der 1990er Jahre aufwendig restauriert und am 13. September 2000 feierlich wiedereröffnet. Schlossgarten und Kavalierhäuser folgten 2004.

 

Das, was Fontane vor Zeiten so reizvoll fand, dass Musik einladend aus offenen Fenstern des Kavalierhauses zu ihm herüberdrang, ließ die Idee entstehen, hier auch wieder den Ort mit klassischer Musik zu erfüllen. So wurde der Kavalierhaussaal und die gegenüberliegende Kreuzkirche seit 2014 zum Austragungsort des jährlich stattfindenden internationalen Festivals Schlosskonzerte Königs Wusterhausen, das von Beginn an nicht nur ein großes Stammpublikum besitzt, sondern zu dem auch Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet strömen.